(c) Benjamin Morrison
(c) Benjamin Morrison

Phileo Ensemble

 

Vertretung:

Asien, Australien, Neuseeland, Südamerika


Ensemble

Das Phileo Ensemble ist ein junges Streichquartett, das sich aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker zusammensetzt.

Die MusikerInnen verbindet ihre Leidenschaft zur Kammermusik und der Vermittlung derselben in unterschiedlichste Länder der Welt, unter anderem die USA, Japan, China, Deutschland und Österreich.
Erst kürzlich feierte das Phileo Ensemble wieder großen Erfolg bei einem renommierten Musikfestival in Österreich, wo es einen tiefen Einblick in sein breitgefächertes Repertoire gab und Stücke von Stamitz bis Kodaly zur Aufführung brachte.

Das Ensemble hat einen besonderen Fokus auf die Volksmusik gelegt; es ist den KünstlerInnen ein persönliches Anliegen die große Bedeutung, die diese Musikrichtung auch auf die klassische Musik hat, zu erhalten und wieder intensiver zu verbreiten.


MusikerInnen

Benjamin Morrsion, Violine

Benjamin Morrison wurde in Neuseeland geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht von seinem Vater, David Morrison und Stephen Larsen in Christchurch. Im Alter von zehn Jahren fand sein Solodebut mit Orchester statt, und er nahm sein erstes Soloalbum fünf Jahre später auf. Benjamin konzertierte als Solist in Neuseeland, Australian, Japan und den USA bevor er seine musikalische Entwicklung in der Klasse von Vesa-Matti Leppanen, dem Konzertmeister des Neuseeland Symphonie Orchesters, fortsetzte. Benjamin gewann so gut wie alle wichtigen nationale Wettbewerbe bevor er im Jahr 2007 nach Österreich übersiedelte um in der Klasse von Yair Kless an der Kunst Universität in Graz sein Bachelor und später Master Studium anzutreten, welches er dann mit Auszeichnung in den Fächern Konzertfach und Kammermusik absolvierte. Er nahm zusätzlich an Meisterkursen mit Schlomo Mintz, Pinchas Zuckerman und Joseph Hell teil.

In dieser Zeit wurde er Preisträger zahlreicher Internationaler Wettbewerbe wie dem Michael Hill International Violin Competition und dem Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb. Als Mitglied des Nicolai Quartetts Konzertiert er in vielen Ländern und erhielt zuletzt den Pasticcio-Preis für die Aufnahme der Razumovsky Quartette Beethovens.

Benjamin ist seit 2014 Mitglied im Orchester der Wiener Staatsoper, die Aufnahme in den Verein der Wiener Philharmoniker erfolgte 2017 und im gleichen Jahr, wechselte er nach gewonnenem Probespiel zu der Erstern Violingruppe. Benjamin ist sehr interessiert am Unterrichten und hatte bereits die Gelegenheit Meisterkurse in Neuseeland, Österreich und Asien abzuhalten. Er spielt auf einer Violine von Joseph Gagliano aus dem Jahr 1770, sowie gelegentlich auf einem Instrument welches sein Vater für Ihn gebaut hat.

 

Adela Frasineanu, Violine

Adela Frasineanu (*1986 in Brasov/Rumänien) erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren an der Musikschule Nordhausen/ Deutschland. In den folgenden Jahren war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2008 wechselte sie an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie von Prof. Igor Ozim unterrichtet wurde und im Januar 2011 das Bachelorstudium mit Auszeichnung abschloss. Es folgte ein Masterstudium bei Prof. Benjamin Schmid, ebenfalls in Salzburg, sowie zahlreiche Meisterkurse u.a. bei den Professoren Wolfgang Marschner, Zakhar Bron, Roman Nodel, Rainer Kussmaul, Ana Chumachenco und dem Artemis-Quartett.
Die junge Geigerin erspielte sich zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie 2004 sowohl in der Solo- als auch in der Kammermusikwertung einen 1. Preis. Im gleichen Jahr errang sie einen 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Violine „Königin Sophie Charlotte“ in Mirow. Mit ihrem Klaviertrio „Pia Vioce“ erhielt sie 2005 beim Deutsche Bahn Wettbewerb für junge Musiker und beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Interlaken/ Schweiz jeweils einen 1. Preis. Im Jahr 2009 wurde sie beim 16. Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach/ Österreich ebenfalls mit einem 1. Preis ausgezeichnet.
Konzerttourneen mit Kammermusikensembles führten Adela in viele Länder Europas, nach Japan, China und auf dem Kreuzfahrtschiff MS Europa 2 quer durch die Südsee von Tahiti bis nach Auckland.  Seit September 2014 ist Adela Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper. Im September 2017 erfolgte die Aufnahme in den Verein der Wiener Philharmoniker.
 

Tobias Lea, Viola

Der Bratschist Tobias Lea wurde in Adelaide (Australien) geboren und erhielt im Alter von 5 Jahren seinen ersten Violinunterricht. Mit 20 Jahren ist er nach Wien gekommen um seine Studien auf der Bratsche fortzusetzen. Von 1987 bis 1990 setzte er seine Studien bei Prof. Siegfried Führlinger an der Hochschule für Musik in Wien  fort, wo er dann von 1994 bis 2000 selbst als Assistent von Führlinger unterrichtete.
Seine berufliche Karriere in Europa begann Tobias Lea im „Gustav Mahler Jugendorchester“ , dem er im Jahre 1989 unter Claudio Abbado als Solobratschist angehörte. In den Jahren 1990 bis 1994 wirkte er in derselben Funktion im „Orchestra del Teatro alla Scala“ und im „Orchestra Filarmonica della Scala“ unter Riccardo Muti . Von 1991 bis 1994 war er daneben auch Mitglied des „Quartetto della Scala“. Seit September 1994 ist Tobias Lea Solobratschist des „Wiener Staatsopernorchesters“ und übernahm dieselbe Funktion 1997 auch bei den „Wiener Philharmonikern“.
Seine Laufbahn als Solist führte ihn 2005 und 2006 mit den „Wiener Philharmonikern“ unter Riccardo Muti nach Japan und in die USA, aber auch in den Grossen Saal des Musikvereins in Wien.  
Neben seiner Tätigkeit als Solist und Solobratschist der „Wiener Philharmoniker“ arbeitet Tobias Lea mit renommierten Kammermusikensembles zusammen, zB ist er auch Mitglid der „Wiener Hofmusikkapelle“.   
Zahlreich sind Tobias Leas weltweite Aktivitäten im Bereich der Lehre. Seit 1998 kehrt er dafür auch regelmässig in sein Heimatland Australien zurück und gibt dort Meisterklassen.
 

Raphael Flieder, Cello
Raphael Flieder war von 1985 bis 1990 Solocellist des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters und ist seit 1990 Mitglied des Wiener Staatsopernorchesters sowie Mitglied der Wiener Philharmoniker, wo er seit 1997 als Stimmführer tätig ist. Zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker führen in neben seiner Tätigkeit als Philharmoniker in die Metropole des internationalen Musikgeschehens.

Er wurde in Wien geboren und studierte am Konservatorium Wien bei Richard Matuschka, wo er 1979 mit Auszeichnung sein Studium abschloss. Weitere Studien führten in nach Genf (Pierre Fournier) und an die Karajan Academy nach Berlin (Eberhard Finke).

Raphael Flieder ist außerdem Mitglieder Wiener Hofmusikkapelle und des Ensemble Kontrapunkte, welches sich auf Musik des 20. und 21. Jahrhunderts spezialisiert hat.


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