(c) Andrej Grilc
(c) Andrej Grilc

Duo Arcord

 

Vertretung:

Generalmanagement

weltweit


Ensemble

Das Duo Arcord gab Konzerte im Wiener Musikverein, Gasteig München, im Rahmen der Salzburger Festspiele, im Österreichischen Rundfunk und bei nationalen und internationalen Festivals darunter Länder wie Deutschland, Italien, England, Polen, Rumänien, Ukraine, Kroatien, Ungarn, Slowakei und China.


Ohne einen einzigen Ton des originalen Notentexts zu verändern, erstreckt sich das Repertoire des Duos von barocker Musik bis hin zu zeitgenössischen Werken.

Ihr Debütalbum und ihre Konzerte erhielten zahlreiche hervorragende Kritiken u. a. von Radio Klassik, Wiener Zeitung, Kurier und Klassik Heute und wurde im Wiener Konzerthaus vorgestellt.
Das Duo Arcord spielte u.a. Werke von Beethoven, Purcell, Bach, Tchaikovsky, Dvorak und Bartok ein, welchen es mit seiner speziellen Besetzung neue Klangdimensionen entlockt.


Mit dieser nicht alltäglichen klanglichen Kombination aus Cello und Akkordeon ist das Duo Arcord gerne gesehener Gast in den verschiedensten Konzertzyklen, von Alter Musik bis hin zu neuen Formaten. Über ein Dutzend neu komponierte Werke wurden dem Duo Arcord gewidmet, unter den Komponisten dieser sind etwa wichtige Tondichter wie Gabriele Proy oder Johanna Doderer.
Neben ihren eigenen solistischen Auftritten spielen Ana Topalovic und Nikola Djoric auch Seite an Seite im Duo Arcord als Solisten. Doppelkonzerte für Akkordeon, Violoncello und Orchester entstanden von Komponisten wie Gabriele Proy und Akos Banlaky (ebenfalls dem Duo Arcord gewidmet).


Weitere Highlights der laufenden und kommenden Saison sind Tourneen durch England und China, Konzerte im Musikverein und im Rahmen der Jeunesses Österreich, sowie die CD- Veröffentlichung und -Präsentation (Capriccio Label) des Portraitalbums „Johanna Doderer - Mein Leben ist die Musik“.


Musiker/innen

Ana Topalovic, Violoncello

„Herausragende Kantabilität...eine neu dimensionierte Intensität. Wunderschön!“ (Wiener Zeitung)


Ana Topalovic setzt sich als Cellistin keine Grenzen. Ihr Repertoire reicht von Sololiteratur und Kammermusik bis zu Neuer Musik und Crossover mit elektronischen Sounds. Von der Vielseitigkeit ihres Instruments inspiriert tritt sie vermehrt als Komponistin eigener Werke in Erscheinung. Sie sucht nach verborgenen musikalischen Schnittstellen zu anderen Denk- und Kunstrichtungen und verleiht ihren Ideen auch in ihrem eigenen Festival Ausdruck. Ana Topalovic hat sich in kurzer Zeit als Allrounder-Cellistin einen Namen gemacht und gibt der Wiener Musikszene neue Impulse.
Als künstlerische Leiterin und Organisatorin des Festivals „Treff • Kunst“ bringt Ana Topalovic erstmals österreichische und serbisch-österreichische KünstlerInnen und MusikerInnen im BRICK 5 zusammen.


Bemerkenswerte Engagements und Projekte führten Ana Topalovic in den letzten Jahren mit renommierten internationalen KünstlerInnen zusammen, beispielsweise Erwin Schrott und dem Rojotango Ensemble und dem Janoska Ensemble. Als gefragte Cellistin ist sie in zahlreichen Formationen aktiv: im Duo Zadory-Topalovic mit der Violinistin Édua Zádory, als Mitglied des Trios „Frizzante“ und des Green Thing Ensemble GTE, in zahlreichen Rezitalen mit dem Pianisten Pierre Doueihi, mit der Tänzerin Rosalie Wanka und zuletzt im Duo ARCORD mit dem Akkordeonisten Nikola Djoric.
Sie ist regelmäßig bei den renommierten Festivals und Konzerthäuser zu hören: Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, Salzburger Festspiele, Berliner Konzerthaus, Gasteig München, Carnegie Hall NY, Tokyo Opera City House...
Durch ihre intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik entstanden Kollaboration mit renommierten Komponisten des 21. Jahrhunderts wie Thomas Larcher, Friedrich Cerha, Johanna Doderer, Gabriele Proy, René Clemencic, Georg Friedrich Haas oder Gerald Resch. In Orchesterkonzerten spielte sie außerdem mit Daniel Barenboim, Yakov Kreizberg, Julian Rachlin und Maxim Vengerov.


Mit den CDs Mosaique (Wien, 2014), Bjarnat Krawc Kammermusik (Berlin, 2012), Sonic Screens (Rom, 2012) sowie ihrem Solowerk CELLIPHONIA (Rom, 2015), Inspired by Songs and Dances (Paladino, 2016) und der DVD Rojotango Live (Sony, 2013) kann Ana Topalovic beachtliche Erfolge vorweisen.

Ana Topalovic entdeckte das Unterrichten als ein weiteres Standbein für sich: sie leitet ihr Cello-Studio in Wien, gibt Meisterkurse und Privatunterricht und ist Gründerin der Online-Musikschule “VIOMUS” (www.viomus.net). Zudem ist sie Jurymitglied bei IBLA Grand Prize in Sizilien und Muzicko Prolece in Serbien und Ehrengastprofessorin am “Jose Hernandez” Konservatorium in Buenos Aires.


Ana Topalovic wurde 1981 in Belgrad, Serbien geboren und lebt seit 1999 in Wien. Klavier- und Cellounterricht erhielt sie bereits in sehr jungen Jahren. Mit 17 begann sie das Konzertfach- Studium am Konservatorium der Stadt Wien bei Jontscho Bayrov. Danach studierte sie bei Maria Kliegel an der Hochschule für Musik in Köln und absolvierte 2011 das Masterstudium am Konservatorium Wien Privatuniversität bei Martin Hornstein und Lilia Schulz-Bayrova. Ein Jahr später gewann sie den 20. IBLA Grand Prize Wettbewerb in Ragusa, Italien und den Sonderpreis für die Interpretation von P. Vasks Das Buch. Es folgte die erste Konzerttournee in den USA, wo sie 2012 auch ihr Debüt in der Carnegie Hall gab. The Sound Word Sight Magazine beschrieb ihre Musik mit den Worten "...exceptional and beautiful!“
Ana Topalovic spielt auf einem Cello von R. und A. Gagliano aus 1815. Sie wird von Thomastik-Infeld gesponsert.

 

Nikola Djoric, Akkordeon

Der in Wien lebende Akkordeonist Nikola Djoric gilt als eines der größten Talente seines Fachs in Österreich. Nicht zuletzt dank seiner großen musikalischen Hingabe auf der Bühne wurde er bereits als „Poet am Akkordeon” bezeichnet.

Seine erfolgreichen Bemühungen, mit dem Klangspektrum des Akkordeons neue und bisher nicht wahrgenommene Farbtöne in Werken von Bach über Beethoven, Mozart bis hin zu Scarlatti zu präsentieren, sorgt für regelmäßige Begeisterung bei Konzertbesuchern jeden Alters. Im Jänner 2018 gab er sein Solo Debüt in dem Goldenen Saal des Musikvereins Wien zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Irkutsk und spielte u.a. die Komposition von renommierten serbischen Komponisten Aleksandar Sedlar.


In verschiedenen musikalischen Formationen, unter anderem mit der Cellistin Ana Topalovic (Duo Arcord), mit dem Ensemble Wien (Mitglieder der Wiener Philharmoniker), mit der Sängerin Angelika Kirchschlager, Sängerin Juliette Mars (Wiener Staatsoper), sowie mit der Signum Saxophonquartett (Signum Five), konnte er auf internationalen Bühnen wie dem Konzerthaus Wien, der Philharmonie in Köln, dem Konzerthaus in Berlin, sowie beim Beethovenfest Bonn das Publikum und die Kritiker überzeugen. Nach seiner erfolgreichen Duo-Einspielung zusammen mit Ana Topalovic ist er nun erstmalig als Solist auf einer CD zu hören („The Accordion Album”) und debütiert mit diesem Programm sowohl im Berliner Konzerthaus als auch im Münchner Gasteig.


Seine Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den „Orchester Classica St. Petersburg“, den „Jungen Symphonie-Orchester Moskau“, dem „Philharmonischen Orchester Irkutsk“, dem „Oberösterreichischen Jugend Symphonie Orchester“. Dirigenten wie Ilmar Lapinsch, Vasili Valitov, Alexander Vikulov, Vasilis Tziatzianis, Tobias Wögerer, zählen zu seinen bisherigen Partnern.
Wichtige Wettbewerbserfolge in seiner Karriere waren unter anderem die beiden Ersten Preise des Fidelio-Wettbewerbs an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien in den Jahren 2009 und 2011, welche zu zahlreichen internationalen Engagements führten.


Ein weiteres großes Interesse von Nikola Djoric ist die Neue Musik. Er arbeitete bisher mit vielen Komponisten persönlich zusammen und spielte Uraufführungen von Johanna Doderer, Marc Frieden, Aleksandar Sedlar, Gabriele Proy, Akos Banlaky, Margareta Ferek-Petric, Armin Sanayei, Ricardo Tovar, Elzbieta Wiedner-Zajac, Adrián Artacho, Wen Liu, Alexander Chernyshikov und Lukas Neudinger.


Er studierte bei Svetlana Kravcenko, Jovica Djordjevic und anschließend bei Grzegorz Stopa, bei dem er 2013 sein Studium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien mit dem Master of Arts abschloss.

 


Termine

Nähere Informationen zu kommenden Konzerte finden Sie hier.


Pressestimmen

"Ana Topalovics und Nikola Djorics Kunst vereint zu gleichen Teilen Harmonie und Spannung: die beiden Interpreten oder besser gesagt ihre Instrumente verschmelzen miteinander und ergänzen sich auf das Vortrefflichste, sie begegnen sich in einer innigen Umarmung. Wunderbar!"

Klassik Heute, 22. 4. 2016

 

Klassik. Cello und Akkordeon – eine Kombination, die auf den ersten Blick etwas seltsam wirkt, in
Wahrheit aber wunderbar aufgeht. Vor allem dann, wenn mit der fabelhaften Cellistin Ana
Topalovic und dem nicht minder tollen Akkordeonisten Nikola Djoric zwei Top-Künstler eine Reise
durch die Musikgeschichte antreten. Hörenswert!

Kurier, Peter Jarolin, 31. 1. 2016

 

Ein packendes Duo - dynamisch, verträumt, einfach Top…
ein richtiges Vergnügen für Ana Topalovic und Nikola Djoric ein neues Stück zu schreiben.

Gabriele Proy, Komponistin

 

Nach jahrelanger Erfahrung als Komponistin, erlaube ich mir zu sagen, DUO ARCORD ist eines
der besten jungen Ensembles, das Österreich zu bieten hat.
Sie gehen ihre Arbeit mit Präzision, tiefer Musikalität und handwerklichen Perfektion an, das
Verständnis für sowohl die alte als auch die zeitgenössische Musik erstaunt bei jeder Aufführung.
In ihren Konzerten schaffen sie das Publikum immer für das Neue zu öffnen, sie begeistern vor
allem mit emotioneller und intellektueller Hingabe, mit der sie die zeitgenössische Musik
präsentieren.

Margareta Ferek-Petric, Komponistin


Video


Diskografie