(c) Julia Wesely
(c) Julia Wesely

Adamas Quartett

 

Vertretung:

Generalmanagement

weltweit


Ensemble

„Die vier Musiker verstehen es, aus einem einheitlichen Klang heraus minutiös und differenziert zu interpretieren. Ihr Augenmerk gilt den musikalischen Gesten, den Sinnzusammenhängen und Stimmungen, die sie in jedem Moment durchhörbar und so ineinander verwoben mitteilen, dass man tatsächlich davon überzeugt ist, hier agiere ein Künstler mit acht Armen. Die Musiker scheuen keine Extreme und stehen zum Wagnis einer sehr individuellen Ausdrucksform, die analytisch durchdrungen und selbst in den düstersten Passagen musikalisch hinreißend schön gestaltet wird und dadurch wahrhaftig überzeugt.“

So schrieb Christiane Franke 2017 im Klassik Magazin über das ADAMAS Quartett.

 

Im Mai 2017 wurde es für seine zweite CD zum zweiten Mal mit dem Pasticcio Preis ausgezeichnet und erhielt im März desselben Jahres den 3. Preis beim Internationalen Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien.

Im April 2013 gewann das ADAMAS Quartett den "Jeunesse – MehrWERT-Preis der Erste Bank“, dem die Aufnahme der Debut-CD bei Gramola Wien folgte. Die CD erhielt den Stern des Monats des Kultur-Magazins DIE BÜHNE, den Pasticcio Preis von Ö1, wurde zur CD der Woche auf Radio Stephansdom und zur CD der Woche des Klassik-Treffpunkt auf Ö1 gekürt und erhielt auch international eine Auszeichnung: den "Diapason découverte" des renommierten französischen Fachmagazins "Diapason".

Neben diesen Auszeichnungen erhielten die vier Musiker den 1. Preis und Sonderpreis für die beste Schubert - Interpretation beim internationalen Schubertwettbewerb in Ruse, den 1. Preis und Sonderpreis beim internationalen Wettbewerb "Verfemte Musik" in Schwerin sowie den Polnischen Musikpreis der "Internationalen Sommerakademie Wien Prag Budapest".

 

Neben der Erarbeitung des klassischen Streichquartett-Oeuvres ist es dem 2003 gegründeten ADAMAS Quartett ein großes Anliegen, Komponisten, deren Werk vom nationalsozialistischen Regime ab 1930 als »entartet« geächtet wurden, die ihnen geraubte Anerkennung wiederzugeben.

In Zusammenarbeit mit EXILArte und dem Forum Erweckte Stimmen sind die vier Musiker stets auf der Suche nach unentdeckten Kompositionen aus jener Zeit.


Musiker/innen

Claudia Sturm, Violine

Claudia Sturm, aufgewachsen in Kärnten, schloss 2007 ihre Studien sowohl als Instrumentalpädagogin als auch das Solistendiplom mit Auszeichnung am Konservatorium bei Prof. Brian Finlayson und Dr. Lara Celestina ab. Im Anschluss setzte sie ihre Solo- und Kammermusikstudien im Mozarteum Salzburg bei Benjamin Schmid und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Johannes Meissl fort.
Bereits mit 16 Jahren gründete sie mit Quartettkollegin Anna Dekan das Adamas Quartett. 2013 schloss sich Claudia Sturm auch der Formation Atout- die Kammermusikgruppe an.
Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit unterrichtet sie seit Februar 2012 Violine und Kammermusik im Musikschulverband Maria Anzbach und Eichgraben. Ihre Lehrtätigkeit im Bereich der Kammermusik vertiefte sie bei den Kammermusiktagen in Weyer, bei einem Meisterkurs in Caracas/Venezuela und bei der Betreuung der Young String Masters. Im Rahmen ihres Engagements für IMEN („International Music Education Network“) unterrichtete sie auch am „Instituto Laredo“ in Cochabamba, Bolivien.
Solistisch trat sie unter anderem mit dem Kärntner Sinfonieorchester mit Chatschaturjans Violinkonzert auf.  Ein weiteres Highlight war auch ihr Auftritt als Solistin mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky mit der Grazer BläserVielHarmonie im Stefaniensaal Graz.
Im Rahmen ihrer Ausbildung am Mozarteum nahm sie die CD „Tschaikowsky Applemania“ auf.

 

Roland Herret, Violine

Roland Herret, geboren 1983 in Wien, ist Gewinner diverser nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. Er konzertierte bisher als Solist mit der Kiewer Philharmonie, der Haydn Akademie und dem Ensemble Neue Streicher und wirkte als Konzertmeister des Ensemble WienKlang, der Sinfonietta Baden und des Orquestra Metropolitana de Lisboa sowie als Substitut der Wiener Philharmoniker.
Roland Herret absolvierte Studien bei Juri und Eugenia Polatschek, Josef Hell und Klaus Maetzl in Wien sowie bei Shmuel Ashkenasi in Lübeck. Seinen ersten solistischen Auftritt hatte er mit zwölf Jahren. Es folgte die CD <14> mit Werken von Beethoven und Brahms sowie Fernsehauftritte im In- und Ausland. 2004 entstand die CD „Fritz Kreisler Geniestreiche“ mit einigen selten gespielten Werken des Wiener Geigers und Komponisten.
2010 gründete er Atout – die Kammermusikgruppe, ein Spezialensemble für Kammermusik in großer Besetzung und widmet sich seither intensiv dem Repertoire vom Quintett bis zum Oktett. Seit 2011 spielt er im String Inspirations Quintet des türkischen Geigers und Komponisten Serkan Gürkan. 2013 schloss sich Roland Herret dem Adamas Quartett an.
Als Dozent bei Jugend- und Meisterkursen seit 2008 (u.a. Meisterklassen Gutenstein) hat sich Roland Herret auch einen hervorragenden Ruf als angehender Pädagoge erworben.

Anna Dekan-Eixelsberger, Viola

Mag.ª Anna Dekan-Eixelsberger, geboren 1983, absolvierte Studien bei Prof. Brian Finlayson am Kärntner Landeskonservatorium (Violine, Viola), bei Prof. Siegfried Führlinger und Prof. Ilse Wincor (Viola) und bei Prof. Johannes Meissl (Kammermusik) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Die Konzertfachstudien und Instrumentalpädagogik schließt sie mit Auszeichnung ab. Ihr musikwissenschaftliches Interesse vertieft sie in ihrem Doktoratsstudium mit dem Schwerpunkt „Exilmusiker – Entartete Musik“.
Meisterkurse besuchte Anna Dekan bei mehreren namhaften Musikerpersönlichkeiten wie z.B.: Prof. Gerhard Schulz, Prof. Igor Ozim, Prof. Siegfried Führlinger, Prof. Hatto Beyerle, Prof. Ulrich Langthaler, Miguel da Silva, Prof. Lara Celestina, Sebastian Bürger und Prof. Max Grosch (Jazz – Violine).
Anna Dekans musikalisches Interesse gilt schon sehr früh der Kammermusik. So gründet sie gemeinsam mit Claudia Sturm das Adamas Quartett und schließt sich 2013 Atout – die Kammermusikgruppe an.
Als Substitutin in mehreren namhaften Orchestern wie z.B. Wiener Symphoniker, Orchester Wiener Akademie, Neue Oper Wien, Sinfonietta Baden, Kärntner Sinfonieorchester, 1. Frauenorchester von Österreich und Städtisches Orchester Baden ist sie sehr gefragt.
Ein wichtiger Bereich stellt für Anna Dekan die Unterrichtstätigkeit dar. Sie unterrichtet Violine und Viola an der Freien Musikschule Wien, an der Regionalmusikschule Sieghartskirchen und ist Dozentin bei zahlreichen Jugend- und Meisterkursen. Weiters betreut sie 3 Jugendorchester u.a. das Jugendorchester SchallMauer.
Seit November 2011 besucht Anna Dekan zusätzlich die Schule des Sprechens in Wien um sich dort als professionelle Sprecherin ausbilden zu lassen.

Jakob Gisler, Violoncello

Jakob Gisler-Auch erhielt seinen ersten Cello-Unterricht im Alter von sieben Jahren bei Eva Landkammer.
1997 gewann er den Wettbewerb der Wiener Musikschulen. Im selben Jahr bestand er die Aufnahmeprüfung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in die Vorbereitungs-Klasse von Prof. Valentin Erben (Assistenz Wolfgang Aichinger).
2001 konnte Jakob Gisler einen 1. sowie einen 2. Preis bei „Prima la musica“ in der Sparte Klavierkammermusik gewinnen. Es folgte ein das Konzertfachstudium Violoncello an der Universität Mozarteum in Salzburg in der Klasse von Prof. Heidi Litschauer (Assistenz: Susanne Riebl und Dana Micicoi).
Seinem speziellen Interesse für die körperlichen Aspekte des Violoncello-Spielens ging Jakob Gisler zusätzlich im Zuge eines Studienaufenthaltes bei Dalena Roux (Univ. Stellenbosh) in Südafrika nach.
Nach dem Bakkalaureat mit einstimmiger Auszeichnung am Mozarteum (2006) folgte ein Studienjahr bei Prof. Milos Mlejnik am Kärntner Landeskonservatorium, bevor er sein Studium bei Prof. Heidi Litschauer fortsetzte. Im Sommer 2011 schloss Jakob Gisler sein Konzertfachstudium am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab.
Seit dem Schuljahr 2008/09 unterrichtet er die Cello-Klasse einer Musikschule in Niederösterreich.
Im Rahmen seines Engagements für IMEN („International Music Education Network“) hielt Jakob Gisler im Herbst 2011 einen Violoncello-Kurs am „Instituto Laredo“ in Cochabamba, Bolivien.
Jakob Gisler trat als Solist und Kammermusiker in mehreren Ländern Europas ebenso auf wie in Ägypten, Armenien, China, Taiwan, Venezuela, Bolivien und der USA und wirkte als Orchestermusiker u.a. bei der Camerata Salzburg mit.
Jakob Gisler ist seit 2007 Mitglied des „Adamas Quartett“.


Termine

Nähere Informationen zu kommenden Konzerte finden Sie hier.


Pressestimmen

„Das Adamas Quartett verführt vom ersten Ton an mit der Vielfalt seiner immer singenden Artikulation und durch die Fülle seiner Farben. Die Gewandtheit der Primaria, der Zusammenklang der Timbres und der subtile Einsatz des Vibratos...“

Jean-Michel Molkhou, Diapason, 2015

 

„Die vier Musiker verstehen es, aus einem einheitlichen Klang heraus minutiös und differenziert zu interpretieren. Ihr Augenmerk gilt den musikalischen Gesten, den Sinnzusammenhängen und Stimmungen, die sie in jedem Moment durchhörbar und so ineinander verwoben mitteilen, dass man tatsächlich davon überzeugt ist, hier agiere ein Künstler mit acht Armen. Die Musiker scheuen keine Extreme und stehen zum Wagnis einer sehr individuellen Ausdrucksform, die analytisch durchdrungen und selbst in den düstersten Passagen musikalisch hinreißend schön gestaltet wird und dadurch wahrhaftig überzeugt.“

Christiane Franke, Klassik Magazin.com 2017


 „Solche Musikerinnen und Musiker mit ausgeprägtem Interesse und dezidierter Haltung machen klassische
Musik (wieder) spannend.“

Karl Harb, Salzburger Nachrichten, 2016


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